Gemeinschaft

suchen viele Menschen, denn Einsamkeit ist etwas, das viele transgeschlechtliche Menschen (aber auch andere) nach einem Coming out erleben: Die Weihnachtspost lichtet sich und viele, von denen man meinte, es seien Freunde, schreiben mit einem Mal nicht mehr. Viele Ehen zerbrechen.
Manches könnte besser laufen, anderes ist kaum vermeidbar, wenn man eine Transition durchführt.
Kirche und Gemeinde kann Alternativen bieten, wenn die Verantwortlichen ein Geschichtsbewusstsein haben, ihre eigenen Ideale hinterfragen können und die Bibel nicht fundamentalistisch missverstehen. Solche Gemeinden können Orte sein, an denen transgeschlechtliche Menschen Gemeinschaft erleben können.
Wegweisend für in diesem Sinn aufgeklärte Gemeinden sind m.E. der Galaterbrief des Apostels Paulus – z.B. Gal 3,26-28 oder Gal 5,1 – eine Bibelstelle, die auch zur Freiheit im Blick auf den Umgang mit Lebensformen ermutigen kann, die der christlichen Tradition fremd sind.
Hilfreich für ein Gespräch über Gemeindeentwicklung im Sinne des Galaterbriefes ist die Gruppe „Zwischenraum e.V.“ – und ich komme ebenfalls gerne in einen Kirchenvorstand oder ein Prebyterium zu solchen Fragen.

Um Gemeinschaft zu fördern (egal, ob jemand cis- oder transgeschlechtlich ist) und die Faszination und Freiheit, die in biblischen Texten verankert ist zu entdecken, lade ich auch 2014 wieder zu einer Bibelfreizeit ein. Mehr zur Terminfindung und zur Freizeit unter www.wellnesswurzel.de

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