zu Androcur bzw. CPA erschien in der SZ ein lesenswerter Artikel

Charly Kowalczyk hat gründlich recherchiert, wie CPA erforscht wurde und welche Medikamententests damals ohne Wissen der Eltern an behinderten Menschen durchgeführt wurden. Der Artikel zeichnet ein Bild der Pharmaindustrie aber auch der Diakonie, das einem zu denken gibt.
Es gibt ja immer noch viele Endokrinologen, die CPA bzw. Androcur bei der Hormontherapie transsexueller Frauen empfehlen. Vielleicht sollten diese Mediziner mal den Artikel lesen und sich Gedanken darüber machen, ob so ein Medikament aus ethischen Gründen wirklich zu empfehlen ist? Es gibt ja Alternativen bei der HRT, zu denen man hier auch einiges an Material findet…

Aber auch aus wissenschaftlicher Sicht gibt es inzwischen Ansätze, genauer hinzuschauen. An anderer Stelle wurde in diesem Blog ja schon über das Androcur-Review berichtet, zu dem nun das Review Protokoll von Cochrane anerkannt wurde. Endokrinologen wie auch betroffene transsexuelle Menschen sollten sich dazu auf dem Laufenden halten. In diesem Blog wird dazu mehr berichtet werden.

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