neuronale Varianten der Geschlechtsentwicklung (NVSD) gab es

zu allen Zeiten. Das Portal queer.de berichtete über Berthold Buttgereit, einen Menschen, der bereits 1920 erreichte, so zu leben, wie er sich selbst wahrgenommen hat. Damals erstellte Magnus Hirschfeld ein entsprechendes Gutachten – anscheinend setzte sich diese „Tradition“ bis in die Gegenwart fort ohne dass bei der Gründung der Bundesrepublik jemand auf die Idee kam zu fragen, ob in einer Demokratie Menschen anders behandelt werden sollten als in einem Staat, in dem der Kaiser und die Obrigkeit eine zentrale Rolle spielen.

Ungeachtet dessen ist dieser Artikel ein Beispiel dafür, dass die Thematik kein Modephänomen oder „Hype“ ist… – weitere Gedanken zum Thema „Transsexualität in der Geschichte“ findet man in G. Schreiber, Transsexualität in Theologie und Neurowissenschaften (DeGruyter, 2016).

Dieser Beitrag wurde unter Bildung, TS, VDGE abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.