Wie erleben Betroffene Kirche/Gemeinde?

Das war eine der Fragen, die von Theologiestudent:innen aus Münster im Mentimeter gestellt wurden. Deshalb habe ich dazu in entsprechenden Gruppen von Menschen mit Variante der Geschlechtsentwicklung via Mentimeter eine Umfrage gestartet. Die Umfrage läuft noch… (danach wird hier upgedatet).

Hier findet man die ersten Ergebnisse:

 

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massive Kritik gibt es an

der Begutachtungsanleitung und Richtlinie des MdS im Sinne von §282 SGB V mit dem Titel „Geschlechtsangleichende Maßnahmen bei Transsexualismus (ICD-10, F64.0)“. Denn: Diese Maßnahmen und die entsprechende Begutachtungsanleitung sorgen nicht für weniger Leidensdruck, sondern für mehr – deshalb ist es wichtig, die Kritik zu kennen! Im Blick auf die Sprache in diesem Artikel gehe ich nicht näher auf die Verwendung von „Variante der Geschlechtsentwicklung“ ein, da sie in der Begutachtungsanleitung keine Rolle spielt (und auch das ist ein Zeichen, wie wissenschaftlich überholt die Anleitung ist – aber zum Begriff Varianten… habe ich andernorts mehr geschrieben bzw. hier).

Man findet diese Kritik

Die Begutachtungsanleitung ist hier verlinkt (Stand Herbst 2020).

Dabei ist auch die rechtliche Annahme des Bundessozialgerichts inzwischen wissenschaftlich überholt (zumindest, wenn man die Studie von Kurt Seikowski einmal im Blick auf ihre Evidenzklasse mit der Evidenzklasse der AWMF-Leitlinie vergleicht). Beim BSG heißt es:

Nur wenn psychiatrische und psychotherapeutische Mittel das Spannungsverhältnis nicht zu lindern oder zu beseitigen vermögen, gehört es zu den Aufgaben der gesetzlichen Krankenkassen, die Kosten für eine geschlechtsangleichende Operation zu tragen
BSGUrteil vom 10.02.1993, 1 RK14/92; Beschluss B 1 KR 28/04 B vom 20.06.2005

Selbst in der AWMF Leitlinie ist das Evidenzniveau für eine entsprechende Aussage nur auf Level III), während umgekehrt die Hormontherapie (statt einer Psychotherapie) deutlich dazu beitrögt, das Spannungsverhältnis zu lindern, wie eine Studie von Dr. Kurt Seikowski an über 1000 Betroffenen deutlich zeigte (zu finden in G. Schreiber, Das Geschlecht in mir, 2019).
Deshalb müsste an erster Stelle nach dem Besuch des Arztes die Hormontherapie ermöglicht werden und zumindest müsste in einer Überarbeitung der Begutachtungsrichtline des MdS auf diese Studie und ihre Evidenzqualität eingegangen werden.

Aber zurück zur Begutachtungsanleitung. Neu ist, dass die Mindestdauer für Psychotherapie vor weiteren somatischen Maßnahmen nun von 18 Monaten auf mindestens 6 Monate reduziert wurde (vgl. S.19 und S.34) (zusammen mit dem sogenannten Alltagstest kommt man aber weiter auf 18 Monate).

Es wird weiter auf dem sogenannten Alltagstest bzw. „Alltagserfahrungen“ (1 Jahr – S.21) vor „irreversiblen Operationen“ (S.21f.) insistiert (das wird dann als „informed consent“ dargestellt), ohne darüber zu reflektieren, dass ein Mensch ohne Hormontherapie, der genötigt wird, in der Kleidung des Gegengeschlechts „Erfahrungen“ zu sammeln ein hohes Risiko hat, Opfer von körperlicher Gewalt, Diskriminierung bzw. Arbeitsplatzverlust und Arbeitslosigkeit zu werden (welcher Arbeitgeber toleriert es, wenn sein Bankberater mit einem Mal in weiblicher Kleidung auftaucht? – ich kenne konkret eine betroffen Frau, die ihren Job bei der Bank durch ihre Geschlechtsangleichung verloren hat). Abgesehen davon: Wenn keine pubertätshemmenden Medikamente eingesetzt werden, weil das dieser Richtlinie nicht entspricht, droht ein massiver zusätzlicher und sehr dauerhafter Leidensdruck, der in der Richtlinie nicht reflektiert wird! D.h.
Die Begutachtungsrichtlinie des MdS erzeugt unnötig zusätzlichen Leidensdruck, der ja eigentlich abgebaut werden soll und gleichzeitig kostet es den Staat unnötig Geld, wenn Menschen ihren Arbeitsplatz wegen so einer unsinnigen „Alltagserfahrung“ verlieren, für deren wissenschaftliche Evidenz es ebenfalls keine guten Studien gibt. Oder ist es sinnvoll, dass „nach Maßgabe der kritisierten Anleitung transgeschlechtliche Personen erst psychisch erkranken, ehe sie medizinisch versorgt werden“? (Queer, Quelle s. oben!)
Hier sind der Gesetzgeber und die Gerichte gefragt, die zu Grunde liegende Ethik zu hinterfragen!

Lesenswert sind auch einige Kommentare zum Queer-Artikel zum Thema Gatekeeping. Ich zitiere aus Kommentar 1 (hier zu finden)

Die DGTI ist aus dem BVT* wegen dessen Haltung zu gatekeeping ausgetreten. Man kann übrigens auch bei Beratungsstellen schweres Geld damit verdienen, an die sich trans Personen hauptsächlich wegen psychomedizinischem gatekeeping wenden, auch als trans Person mit Psychomediziner-Status.

Es könnte ja jemand fragen, warum, wenn trans sein keine ‚psychische Krankheit‘ ist, Psychomediziner nach wie vor, und noch intensiver als bisher, Macht über trans Personen und ihre Körper ausüben können sollen!

Zu Kommentar 2 und den irreversiblen Folgen: Da sollte das gleiche Recht wie bei Schwangerschaftsabbrüchen gelten. Auch da hat der Gesetzgeber die Haftungsfrage klar geregelt und die Folgen sind nicht nur für die betroffene Person, sondern auch für ein ungeborenes Embryo noch viel massiver, als wenn ein Mensch mit einer Variante der Geschlechtsentwicklung seinen Körper an sein inneres Wissen von sich selbst angleicht.

Kommentar 3 sieht sehr zu Recht die Problematik der AWMF S3 Leitlinie und bringt sie so auf den Punkt:

„Die S3-Leitlinien wurden explizit auf die Gefahr hin geschrieben, das Transsexuellengesetz könnte eventuell abgeschafft werden, das steht in deren Langfassung. Trans Personen sollen niemals frei und selbstbestimmt leben können in Deutschland, darum geht es, trotz internationaler Wissenschaft (ICD-11) und der wachsenden Zahl anderer Länder mit Selbstbestimmungsgesetzen.“

Und sehr treffend kritisiert Kommentar 4 die Problematik des Gatekeepings und der Fristenregelungen bzw. Bevormundung bei Kindern und Jugendlichen in der Pubertät:

„was ist mit den irreversiblen Schäden, die durch Vorenthalten somatischer Maßnahmen entstehen? Die sind beabsichtigt. Verweigert man einem jungen trans Mädchen zum Beispiel Pubertätsblocker – die für cis Kinder entwickelt worden sind und deren Wirkungen vollkommen reversibel sind, sonst würden cis Kinder nicht bei Bedarf damit behandelt! – was geschieht?
Sie leidet. Das soll so sein, und dafür kann man sie auch psychopathologisieren. Dann winkt ‚dem Jungen‘, der keiner ist, Konversionstherapie oder die Kinder- und Jugendpsychiatrie.
Überlebt sie, ist immerhin ziemlich sicher, daß sie nie ein gutes cis passing erreichen wird, was sie lebenslang zum Ziel von Diskriminierung und Gewalt macht.“

Liebe Politiker, macht Euch bitte schlau und lest Euch diese Argumente durch. Der „klinisch relevante Leidensdruck“ muss bei dem Thema als Kriterium für medizinische Hilfe hinterfragt werden, sonst erzeugt man dauerhaft noch mehr Leiden und das ist unethisch!
Diesen Blogbeitrag findet man auch über folgenden Kurzlink: https://t1p.de/MdS  so kann man ihn besser teilen.

Update 3.6.2021: Einen Flyer für eine Fortbildung zum Thema med. Hilfe für Menschen mit einer Variante der Geschlechtsentwicklung (auch mit Dr. Löwenberg) habe ich hier hochgeladen. Anbieter ist InTraHealth und die FH Dortmund. Spannend finde ich bei dieser Fortbildung den Zusammenhang von Diskriminierungserfahrungen und dem Versuch, das Gesundheitswesen deshalb zu verbessern. Vielleicht nimmt ja auch ein Gutachter des MdK bei der Fortbildung teil – oder sogar jemand vom MdS, der bei der Begutachtungsrichtlinie mitgeschrieben hat? Es wäre schön, wenn Krankenkassen ihre Kontakte zum MdK entsprechend nutzen würden und auf diese Fortbildung hinweisen würden…

 

 

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Gute Kompromisse wären manchmal hilfreich,

auch wenn es um scheinbar unlösbare Konflikte geht. Besonders sind solche Kompromisse in einer Demokratie nötig, wenn eine Minderheit die Mehrheiten in der Politik braucht, um etwas verändern zu können. Das gilt natürlich auch im Blick auf das TSG und eine bessere Alternative dazu bei der Vornamens- und Personenstandsänderung. Das gilt aber auch im Blick auf die Psychopathologisierung und Abhängigkeit von Patienten von ihren Ärzten bei der medizinischen Behandlung einer Geschlechtskörperdiskrepanz.

Die Idee einer Beratung analog zur Schwangerschaftskonfliktberatung und eines damit verbundenen Beratungsscheins hatten etliche Betroffene ja schon 2014 im „Landshuter Modell“ verankert. Und im Blick auf das Selbstbestimmungsgesetz und die Angst vor Missbrauch habe ich andernorts dazu schon einen Vorschlag gebloggt.

So eine Beratung wird bei Schwangerschaftskonflikten derzeit von verschiedenen Institutionen/Trägern angeboten (z.B. AWO, Diakonie…). Damit verbunden ist eine größere Wahlfreiheit, sich die Beratungsstelle auszuwählen, als wenn – wie beim TSG-Verfahren – einem Gutachter zugeteilt werden… – und: Es sind keine Psychiater, es braucht keine begleitende Psychotherapie, sondern eine einmalige Beratung reicht aus, wenn Betroffene Hilfe suchen.

Nun hat ein Sozialarbeiter bei der AWO nicht die medizinische Ahnung, die ein Facharzt hat – aber das haben die Peer-Berater von den verschiedenen Vereinen in der Regel auch nicht. Umgekehrt ist ein Berater aber auch nicht in das System „Krankenhaus“ eingebunden und finanziell mit ihm verflochten bzw. finanziell unabhängiger als ein Arzt mit eigener Praxis, der eigene betriebswirtschaftliche Interessen verfolgen muss.

Wie sehr Lobbyismus und finanzielle Interessen bei dem Thema leider eine Rolle spielen, sieht man bei der Verwendung von Medikamenten wie CPA, deren Nutzen seit langem stark in Frage gestellt ist, die aber (anders als in den USA) immer noch auf dem Markt sind (dazu an anderer Stelle in diesem Blog mehr).
Und in der Szene der Betroffenen ist auch bekannt, dass es Chirurgen gibt, die zwar sich selbst gut vermarkten (z.B. in social media Kampagnen und Postings), deren tatsächliche Fähigkeiten aber alles andere als gut sind.
Wer dann in einer Klinik diejenigen Patient:Innen besucht, die von solchen Chirurgen „vermurkst“ wurden und zig Nachoperationen brauchten, der wird auch skeptisch, wenn immer nach dem „informed consent“ gerufen wird, bei dem ein unabhängiger Berater erst einmal nicht dabei ist.
David Finkelhor wies auf das Machtgefälle zwischen Erwachsenen und Kindern hin, das beim Thema „informed consent“ eine Rolle spielt. Man muss aber dieses Machtgefälle auch bei anderen Beziehungen zwischen Arzt und Patienten genauer anschauen, vor allem dann, wenn es um kleine Populationen von Betroffenen geht (anders als etwa bei Blinddarmoperationen, die viele Patient:innen betreffen). Denn wenn so ein consent nur zwischen Arzt und Patienten erfolgt, hat das den Nachteil, dass das Machtgefälle zwischen Arzt und Patient entsprechende negative Folgen haben kann:
So können derzeit z.B. Endokrinologen ohne Probleme CPA an viele Betroffene verschreiben, weil diese eben keine neutrale Beratung in Anspruch nehmen können, die um die Risiken von CPA weiß. Gleiches gilt bei Chirurgen, die ihr Fach nicht verstehen und bei denen ein hohes Risiko an Komplikationen besteht. Da vertrauen viele erst einmal „dem Onkel Doktor“ und haben oft auch gar nicht die Zeit oder Möglichkeit, sich entsprechend gründlich über Goldstandarts der Forschung zum Thema zu informieren. Damit aber zeigt sich: Es ist Machtgefälle zwischen Arzt und Patient fast immer vorhanden, das oft zu Lasten der Patienten geht (zumal, wenn neben dem Wunsch des Arztes zu heilen noch andere Wünsche mitspielen, die nicht unbedingt den Patienteninteressen entsprechen, sondern mehr den Aktionären von Medikamentenherstellern oder Klinikkonzernen).

Im Unterschied zu Peer-Beratern und Vereinen, die sich nach einer gewissen Zeit oft aus dem Thema wieder herausziehen (in der Regel oft dann, wenn die Zeit der eigenen Angleichung vorbei ist), haben staatlich beauftragte Beratungsstellen den Vorteil von mehr Kontinuität in der Beratung.

Wenn man daher Fortbildungen zum Thema „Studien zu Transsexualität“ oder „Hormontherapie bei transsexuellen Menschen“ oder „der chirurgische Gold-Standart bei … Operationen“ anbieten will, dann wäre diese Zielgruppe daher auch mittel- und langfristig wichtiger, als einzelne Betroffene, die nach der Angleichung sich wieder aus der Community zurückziehen.

Genau so, wie bei der Schwangerschaftskonfliktberatung muss natürlich eine Beratung von Menschen mit Variante der Geschlechtsentwicklung ergebnissoffen sein. Das einzige Ziel muss die Unterstützung der Betroffenen sein – und ggf. die Dokumentation der geplanten Maßnahmen, damit ggf. Mediziner, die ihr Fach nicht beherrschen (es gibt leider Chirurgen, bei denen das der Fall ist und deren Opfer dann viele Nachoperationen brauchen) unabhängig vom Patienten ermittelt werden können, weil die Beratungsstelle auch die Chance bietet, Patientenbeschwerden zu sammeln und ggf. Konsequenzen zu ergreifen. Das müsste natürlich dann auch deren Auftrag sein – ebensoso, wie umgekehrt der Beratungsschein einen gewissen Schutz vor Regressansprüchen bieten muss, wenn ein Mediziner nach dem Stand der Wissenschaft arbeitet. Das gehört natürlich auch analog zur Schwangerschaftskonfliktberatung geregelt.

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Schutzräume und das Selbstbestimmungsgesetz

sind ein Thema in diesem Artikel der Süddeutschen Zeitung von Susan Vahabzadeh. Dazu mein Kommentar hier als offener „Leserbrief“:
Angeblich werden ja entsprechende Einwände – so ihre Sicht – nicht diskutiert, weil man nicht als transphob gelten will. Ich will deshalb einen zentralen Einwand aufgreifen:

Zitiert wird im Artikel >>Christian Steinberger, Fachanwalt für Strafrecht in München: „Was sage ich denn einem Mandanten, der sich umgemeldet hat und seine sechs Jahre Strafe wegen Vergewaltigung jetzt im Frauengefängnis absitzen will?“<<

Ein Einwand, der deutlich macht, wie bestimmte Räume mehr geschützt werden müssen als andere. Im Blick auf Sexualstraftäter gibt es die Möglichkeit, das erweiterte Führungszeugnis abzufragen (und die sollte im Selbstbestimmungsgesetz im Blick auf Schutzräume evtl. verankert werden – da bin ich durchaus dafür).
Wer in einem erweiterten Führungszeugnis entsprechende Einträge hat, muss eben nach dem bisherigen Verfahren eine dauerhafte „Transsexualität“ „nachweisen“. Im Vergleich zur Gesamtzahl der betroffenen Personen ist die Anzahl der Straftäter aber gering.
Und ähnlich wie beim Führerschein ist derjenige, der einen anderen Menschen kurz nach dem Führerschein mit 18 betrunken und gegen die Straßenverkehrsordnung durch einen Autounfall zu Tode bringt oder schwer verletzt auch kein Argument, um alle anderen (und die große Mehrheit missbraucht ihr Recht eben nicht) vor der Fahrprüfung zum psychiatrischen Gutachter zu schicken. Klar gibt es in so einem konkreten Fall einen massiven Missbrauch des Rechts, ein Fahrzeug zu führen – aber es ist eben Grundsatz in einem Rechtsstaat, dass erst einmal für alle, die einen Führerschein machen, die Unschuldsvermutung gelten muss. Erst im Nachhinein muss eingegriffen werden. Das gilt auch für Schutzräume und Übergriffe gegen Frauen und durch das erweiterte Führungszeugnis kann man Frauen und andere Menschen vor solchen Menschen schützen.

D.h. für die die große Mehrheit der Transsexuellen sollte dagegen das bisherige Verfahren keine Rolle mehr spielen, sondern die Unschuldsvermutung gelten.

Das sollte eigentlich ein Rechtsanwalt auch wissen und als Argument gelten lassen – mich würde sehr interessieren, ob Frau Vahabzadeh und Herr Steinberger nun umgekehrt auch auf diese Argumentation eingehen, auch wenn mein Blog nicht die Reichweite hat, wie die Süddeutsche Zeitung.

Und klar: Man könnte Ausnahmeregeln, die die Hürden höher hängen auch dort verlangen, wo ein Quote vorgeschrieben ist, wenn man Missbrauch verhindern will. Aber sind die „DAX-Vorstände“, die eine Vornamens- und Personenstandsänderung durchführen, um eine Quote zu erfüllen nicht doch ein wenig ein an den Haaren herbeigezogenes Argument, weil man eigentlich kaum rationale Argumente gegen die IMAG-Rechtsgutachten der Bundesregierung von 2017 hat, Frau Vahbzadeh?
An manchen Stellen drängt sich ein Vergleich mit dem Bundeswehrsoldaten Franco A. auf. Dieser spielte den syrischen Flüchtling, der einen Anschlag plante, um letztlich Hass auf Flüchtlinge zu schüren. Aber soll man deshalb alle anderen Soldaten unter Generalverdacht stellen, weil es Menschen gibt, die ihre Freiheit missbrauchen? Diese Frage stellt sich angesichts des Artikels von Frau Vahabzadeh auch. Er arbeitet letztlich mit  dieser Verdachts-Mythik vom „gefährlichen (transsexuellen) Menschen“ (den auch Rowling in ihren Büchern unter Pseudonym schürt), wie sie immer wieder als Muster in ideologischen Argumentationen vorkommt – ohne klare Statistiken und Studien, wie man das eigentlich bei einer seriösen Tageszeitung erwarten würde. Schade! Das zu hinterfragen hat nichts mit Transphobie zu tun, sondern mit einer traurigen Geschichte unseres Landes, in der es Zeiten gab, in der Ideologen genau mit solchen Feindbildern Ängste, Spaltung und Haß schürten. Schade, dass in den Parteien der GroKo in der vergangenen Woche solche Feindbilder (zu denen ich hier schon mehr schrieb) weiter die Mehrheit hatten und die Entwürfe zum Selbstbestimmungsgesetz (wieder einmal wie vor der letzten Bundestagswahl) abgelehnt wurden.

Felicia Ewert bringt es in einem ZEIT-Interview die Argumentation mit dem „Frauengefängnis“ gut auf den Punkt: „Als ob jetzt irgendwelche Typen, die cis sind, zum Standesamt gehen würden, um danach überall im Alltag mit einem geänderten Perso herumzulaufen und sich ständig erklären müssen.“

Einige weitere Artikel machen deutlich, wie manche (Gott sei Dank nicht alle) exklusiv-feministischen Behauptungen sehr eng mit extrem rechten politischen Positionen zusammenhängen:

* Freedom Alert (in englischer Sprache)

* und zum Versuch, Tradwife zum Trend zu machen findet man hier einen Beitrag

* zur exklusiven Planung des LFT hier ein Kommentar

* in diesem Blog findet man an anderer Stelle auch mehr zu denen, die entsprechende TERF-Positionen vertreten (wie zuletzt auch eine Bundestagsabgeordnete in einem Facebook-Posting). Die Abkürzung TERF wird hier genauer erklärt.

Man sieht, wie es immer wieder neu Versuche gibt, statt Inklusion und Gleichberechtigigung als erstrebenswertes Ziel einer Gesellschaft zu haben, auf Exklusion und Verschiedenheit gesetzt wird.
Dann wird aber sehr schnell fraglich, was der im Grundgesetz verankerte Gedanke der Gleichheit und Würde aller Menschen noch soll, wenn bestimmte Gruppen davon nichts spüren und entsprechende Gesetz wie das Transsexuellengesetz von Parteien nicht geändert werden?
Grade wenn jemand Christ ist, sollte der Gedanke der Ebenbildlichkeit aller Menschen selbstverständlich sein und deshalb all das, was der Gleicheit aller entgegensteht, hinterfragt werden. Das gilt natürlich besonders für den Gesetzgeber und z.B. das Personenstandsrecht. Es gibt keinerlei Grund, in diesem Bereich eine betroffene Mehrheit von Menschen anders zu behandeln als den Rest der Bevölkerung (mit Ausnahme derer, die einen entsprechenden Eintrag im erweiterten Führungszeugnis haben).

 

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Die Nachrichtenagentur epd berichtete

über die Initiative Regenbogengemeinden in der Evang. – Luth. Kirche in Bayern (hier zu finden) und das Portal evangelisch.de machte daraus einen informativen Artikel:

https://www.evangelisch.de/inhalte/185101/19-04-2021/erste-gemeinde-tritt-kirchlicher-regenbogen-initiative-bei

Im Sonntagsblatt findet man hier den Artikel von Jutta Olschewski (epd / epv)

Unseren Vereinsbeitrag dazu findet man hier: https://www.kr19.de/de/startschuss

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Der Startschuss ist gefallen…

Startschuss - Bildquelle/Bildrechte: Paulwip/Pixelio

Bildquelle/Bildrechte: Paulwip/Pixelio

Am 12. April 2021 fiel der Startschuss für die IRELKB

Was ist die IRELKB? Die Abkürzung IRELKB steht für Initiative Regenbogengemeinden in der Evang.- Luth. Kirche in Bayern. Am 12.4. fiel dafür mit dem Zugang des entsprechenden Kirchenvorstandsbeschlusses an den Vereinsvorstand von Kreuzweise-Miteinander der Startschuss für die IRELKB. Denn die Kirchengemeinde St. Lukas in München hatte durch den geschäftsführenden Pfarrer Helmut Gottschling einen Protokollbuchauszug zugeschickt, wonach damit nun offiziell die erste evangelische Kirchengemeinde Bayerns Mitglied der IRELKB geworden ist (es gab einen einstimmigen Kirchenvorstandsbeschluss). Pfarrerin Dorothea Zwölfer, die erste Vorsitzende des Vereins Kreuzweise-Miteinander e.V. freute sich darüber sehr.

Die IRELKB ist eine Initiative, die ihr Vorbild und ihre geschichtliche Wurzel in Baden-Württemberg hat. Dort gibt es eine entsprechende Initiative schon länger, denn auch dort setzen sich Christinnen und Christen für mehr Inklusion in evangelischen Kirchengemeinden ein. Bei der dieser Initiative ist dabei der Schwerpunkt, dass Gemeinden ein Willkommenszeichen für lesbische, schwule, transsexuelle / transidente und bzw. Menschen mit einer Variante der Geschlechtsentwicklung setzen wollen (abgekürzt LSBTTIQA*).

Diese Initiative wurde beim Kirchentag in Dortmund 2019 auch Pfarrerin Dorothea Zwölfer vorgestellt, die als Vorsitzende des Vereins Kreuzweise-Miteinander die Idee für diese neuartige Form der Willkommenskultur auch für die Evang. Kirche in Bayern wichtig findet und deshalb mit dem Vereinsvorstand beschloss, eine entsprechende Initiative Regenbogengemeinden in der ELKB zu starten.

Aber zu einem Startschuss gehört natürlich nicht nur eine Idee, sondern auch Informationen für konkrete Gemeinden und Kirchenvorstände bzw. Pfarrpersonen, die diese Idee unterstützen. So entstand auf der Homepage des Vereins ein Abschnitt mit Informationen zur IRELKB und einer Beschlussvorlage für den Kirchenvorstand – und am 12. April gab es dann die erste Rückmeldung einer Kirchengemeinde, die sich dieser Initiative angeschlossen hat.

Pfarrerin Zwölfer freut sich darüber und hofft auf weitere Gemeinden, die ebenfalls ein Zeichen für Offenheit gegenüber LSBTTIQA* setzen wollen und sich mit den Anliegen der IRELKB auseinandersetzen wollen.

Eines der zentralen Anliegen ist auch die Abschaffung des §42a der Pfarrstellenbesetzungsordnung, die es derzeit LSBTTIQA*- Pfarrpersonen schwerer macht als anderen Kolleg*en, sich zu bewerben.
Mehr dazu und zur Initiative findet man im Internet unter https://www.kr19.de/irelkb

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Am 11./12. Juni gibt es an der theol. Fakultät in Münster

einen Workshop mit Dr. Gerhard Schreiber und mir zum Thema Varianten der Geschlechtsentwicklung. Titel: „Das Geschlecht in mir“.

Das Ergebnisse einer Umfrage (via Mentimeter) unter den Studierenden findet man hier verlinkt… bzw. sieht sie in dieser Grafik. Mit dem Pfeil unten links kommt man zur zweiten Folie!

Das Plakat zur Veranstaltung kann man hier als .pdf oder hier als .jpg Datei bzw. in A3-Auflösung/Druckqualität downloaden. Herzlichen Dank für die Gestaltung, Hans-Peter!

Bei Facebook ist die Veranstaltung nun auch als Termin zu finden:
https://fb.me/e/2bUvWLOgC – damit kann man auch auf die Veranstaltung hinweisen…

Update 3.6.2021: Wer mehr erfahren will und via Zoom-Videokonferenz dabei sein möchte, möge sich im Vereinsforum von Kreuzweise-Miteinander e.V. registrieren. Das Froum findet man unter auf dieser Internetseite https://www.kr19.de – dort bitte nach der Registrierung sich kurz mit einem Beitrag vorstellen (sonst wird ggf. von Spamming ausgegangen, was schade wäre im Blick auf die, die das Thema interessiert).

Update 5.6.2021: Zu einer Frage (Erfahrungen mit der Kirchengemeinde und Transtion im Blick auf das eigene Gottesbild) aus dem Mentimeter hier gibt es nun erste Ergebnisse von Betroffenen, die ich hier gebloggt habe: https://www.wo4y.de/2021/06/04/wie-erleben-betroffene-kirche-gemeinde/

 

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Hilfe, mein Kind hat sich als Frau geoutet…

Manchmal erreichen mich Anfragen von Eltern, deren Kind sich geoutet hat (z.B. als Frau trotz XY Chromosomensatz). Man habe bei ihr ja eigentlich die ganzen Jahre gar nichts gemerkt und nun mit 18 dieses Coming out…

Was sollen betroffene Eltern tun?

Zunächst ist klar: So ein Coming out ist für die anderen Angehörigen oft ein Schock und es braucht auf allen Seiten Zeit und Verständnis. Um das Verständnis kann man sich aktiv bemühen und sich informieren.

Dazu empfehle ich z.B. das Buch „Anne wird Tom, Klaus wird Lara“ von Prof. Udo Rauchfleisch. Ich habe hier im Blog schon mehrfach darüber geschrieben und in Absprache mit dem Verlag und Udo Rauchfleisch ein Stichwortregister zum Buch erstellt. Dieses Buch enthält auch ein Kapitel für betroffene Eltern, genauso wie eines für Lehrer, Ehepartner usw… und es ist für Menschen geschrieben, die ganz plötzlich mit dem Thema zu tun bekommen haben und noch mehr oder weniger gar nichts dazu wissen.

Daneben gibt es Facebook-Gruppen, in denen manchmal auch Angehörige mit beraten werden (z.B.  TGG Germany – gerne verlinke ich hier weitere Facebook-Gruppen, in denen Angehörige explizit willkommen sind. Bitte ggf. Info an mich!).

Hilfreich ist auf alle Fälle, die eigene Tochter, den eigenen Sohn oder ein nichtbinäres Kind zu unterstützen, denn die innere Auseinandersetzung, die man mit sich selbst führt ist schon schwer genug und das lange Verfahren der begleitenden Psychotherapie und Begutachtung empfinden viele auch als Last. Dazu kommen meistens Probleme mit dem Umfeld (z.B. Mobbing durch Schüler der gleichen Klasse/Schule, die Frage, wie man den Sportunterricht regelt, wie man in Zeugnissen der Schule namentlich erwähnt wird usw…), die einen subjektiv belasten.

Diese Unterstützung durch die Eltern kann damit anfangen, dass man versucht, den neuen Vornamen zu akzeptieren, zu verwenden (erfordert anfangs Übung) und nachzufragen, was der/die Betroffene evtl. an weiterer Hilfe und Unterstützung braucht.

Manche sind auch deshalb schockiert, weil das, was man „normalerweise“ mit dem Thema verbindet (d.h. entsprechendes Rollenverhalten im Blick auf Kleidung, Schminken…) nicht vorhanden war oder ist.
Dazu sollte einem bewusst werden, das es keine einzige wissenschaftlich fundierte Studie gibt, die klar auf Grund äußerer Merkmale (Rollenverhalten) eine Diagnose von Außen ermöglicht. Deshalb lehnen auch viele Verbände Betroffener (z.B. VDGE e.V., DGHCE, trans-evidence, DGTI…) die psychiatrische Begutachtung ab.
Vielmehr gilt das, was führende Neurobiologen sagen: Es handelt sich hier um neuronal verankerte Varianten der Geschlechtsentwicklung (vgl. z.B. die Informationen der Uniklink Ulm, die das hier zusammenfasst unter „psychischem Geschlecht“). Das bedeutet: An aller erster Stelle ist zunächst einmal den Betroffenen selbst früher oder später klar, was Sache ist. Erst danach kommt dann das Coming out…
Und auf Grund dessen, dass es nicht „die Transsexualität“ oder nur genau eine Ausprägung davon gibt, sondern viele Varianten der Geschlechtsentwicklung (sexual development), ist dann auch klar: Je nachdem, wie stark eine Variation von einer „Norm“ (d.h. „Norm-Frau“ oder besser „Mittelwert von dem, was wir als Konzept von „Frau“ im Kopf haben – und umgekehrt „Mittelwert von dem, was wir als Konuept von „Mann“ im Kopf haben) abweicht, zeigt sich das entweder auch in äußeren Verhaltensmerkmalen stark, weniger stark oder gar nicht.
Entscheidend ist aber nicht das äußere Verhalten, sondern die innere Wahrnehmung der Diskrepanz bzw. Inkongruenz zwischen dem, wie man sich selbst erlebt im Blick auf sein neuronales (psychisches bzw. Hirn-) Geschlecht. Manche spüren schon im Alter von drei oder vier Jahren, dass da eine Inkongruenz vorhanden ist und signalisieren das dann den Eltern (wie die Berichte bei Trakine e.V. zeigen). Andere spüren das in der Pubertät, können oder wollen aber in der Zeit sich noch nicht gegenüber den Eltern outen, sondern „probieren sich“ erst einmal in Rollenspielen am Computer aus und outen sich erst dann, wenn die Inkongruenz massiver geworden ist (was ja auch von der Dauer der Wirkung der Geschlechtshormone abhängt). So gibt es ganz unterschiedliche Zeitpunkte, ab wann jemand sich entscheidet, sich zu outen. Bei mir selbst war das erst spät der Fall – ich versuchte jahrelang, dagegen anzukämpfen….

Weitere Literatur zum Thema, die betroffenen Eltern weiterhelfen kann:

  • Die Broschüre „Zum Bilde Gottes geschaffen – Transsexualität in der Kirche“ mit Berichten betroffener Menschen, Fachartikeln usw…
  • Das Buch „Das Geschlecht in mir“, Hg. Gerhard Schreiber – mit vielen Fachinformationen der internationalen interdisziplinären Konferenz, die 2016 zum Thema an der Goethe Uni Frankfurt stattfand. Das Buch enthält unter anderem eine Studie von Dr. Kurt Seikowski an über 1000 Betroffenen im Blick auf den Nutzen der Hormontherapie…

Gerne ergänze ich den Artikel – bitte Feedback (z.B. per Kommentar).

 

 

 

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Wenn Schauspieler sich öffentlich outen,

dann gibt es in den sozialen Medien sehr unterschiedliche Reaktionen (z.B. bei dem entsprechenden Beitrag der ZEIT bei Facebook). Auffallend ist, wie vehement manche Menschen jeden Beitrag der neurobiologischen Forschung zur Entstehung des Phänomens „Transsexualität“, „Transidentität“ bzw. „Transgender“ verleugnen und sich dann meist auch noch klar für eine Unterscheidung von „Trans*“ und „Inter*“ aussprechen – dabei gibt es immer wieder neue Forschungsergebnisse, die sowohl diese Unterscheidung in zwei Kategorien aus biologischer Sicht in Frage stellen als auch die neurologische Verankerung vom Wissen um das eigene Geschlecht deutlich machen. Die entsprechende interdisziplinäre internationale Konferenz an der Goethe Universität Frankfurt fasste den Stand bis 2016 gut zusammen und ist ja jederzeit sogar in Form eines Taschenbuchs nachlesbar (Das Geschlecht in mir, Hg. G. Schreiber).

Liegt es an zunehmendem Fundamentalismus, wenn Forschungsergebnisse ignoriert werden? Oder an traumatisierten Erfahrungen mancher Frauen, die deshalb mit einer Vehemens Schutzräume für Frauen einfordern (durchaus im Blick auf die eigenen Erfahrungen zu Recht), und dann nicht mehr fähig sind, die eigene Sichtweise in Frage zu stellen?

Mir liegt jedenfalls sehr daran, nicht nur meine persönliche Erfahrung als Frau mit „Trans-Biografie“ zu berücksichtigen, sondern auch all das, was ich in der Seelsorge mitbekommen habe und als Basis all meiner Bloggerei natürlich eine fundierte Analyse aktueller Studien zum Thema.

Hier nun fand ich wieder einmal eine Studie, publiziert im Februar 2021 in der renomierten Fachzeitschrift Nature, in der sich (mit einer Fußnote versehen) folgender Satz als Zusammenfassung der derzeitigen neurobiologischen Forschung zu „Genderdysphoria“ (GD = Geschlechtsdysphorie bzw. NVSD) findet:

„For many years, GD has been viewed to be a result of altered cerebral sexual differentiation.“ übersetzt:
„Seit vielen Jahren wird GD als Ergebnis einer veränderten zerebralen sexuellen Differenzierung angesehen.“ 

Bei Pubmed ist die Zusammenfassung des Artikels hier zu finden.

Zum Thema „Kinder“ und „Jugendliche“ gibt es nun einen interessanten Artikel des Tagesspiegels, in dem auch eine Studie zum Thema „Detransition“ erwähnt wird.

Auch eine andere Studie zum Thema neuronale Strukturen sagt: „these point to a possible biological and genetic underpinning of GD as stemming from a discordance between gonadal and brain development.“ Quelle: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32801984/

Übersetzt: „Diese weisen auf eine mögliche biologische und genetische Untermauerung der GD hin, die auf einer Nichtübereinstimmung zwischen Gonaden- und Gehirnentwicklung beruht“ – d.h. während der Schwangerschaft entwickeln sich Genitalien und neuronale Strukturen unterschiedlich im Blick auf das Geschlecht.

 

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Das Cochrane Review zur Hormontherapie bei

Transgendern bzw. Frauen mit Varianten der Geschlechtsentwicklung ist nun vom Transevidence-Team fertiggestellt worden und veröffentlicht. Man findet es auf der Internetseite von Transevidence hier.

Bei Cochrane findet man das Review (leider nicht in voller Länge) hier im Internet.

Wir gratulieren dem Team und hoffen, dass bald weitere Publikationen von Reviews folgen und die Forschung evidenzbasierter wird.

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