Wer seine Tochter vor Gebärmutterhalskrebs schützen will,

sollte diesen Artikel von Kathrin Zinkant in der Süddeutschen Zeitung vom 26.12.2016 lesen. In der evidenzbasierten Medizin ist es klar: nur Impfungen, deren Nutzen höher ist als bei einem Placebo werden zur Anwendung zugelassen.
Update 9/2018: Innerhalb von Cochrane gab es nun (so ein Bericht der Süddeutschen Zeitung) Streit über die Qualität einer Cochrane Analyse zur Wirksamkeit der HPV Impfung, der so eskalierte, dass Peter Gøtzsche (ein Gründungsmitglied von Cochrane) ausgeschlossen wurde. Schade – sinnvoller wäre es, ggf. die Argumente aufzugreifen, abzuwägen und dann dazu etwas zu publizieren. Hier ist ein lesenswerter Artikel zu finden, der Peter Gøtzsches Argumentation ausführlicher aufgreift.

Wie wichtig zum Beispiel die FSME Impfung auch für Rohmilchliebhaber ist, kann man diesem Artikel (Autorin Tina Baier, 5.4.2017) der SZ entnehmen.

Update:

Die Frage nach der evidenzbasierten Medizin wird auch an einem anderen Thema deutlich: Der Grippeimpfung.

Wie wichtig es ist, sich mit der Frage nach dem Nutzen von Impfungen auseinanderzusetzen und welche wirtschaftlichen Folgen es haben kann, wenn Menschen an Grippe erkranken, kann man hier nachlesen. Ob und in wie weit Studien zum Thema Grippe etwas taugen, ist umstritten. Hier findet man einen Hinweis auf die Nützlichkeit der Grippeimpfung.

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