Bundesfamilienministerin Franziska Giffey hat sich für

ein neues Transsexuellenrecht ausgesprochen. Im ZDF wurde sie hier zitiert. Dabei ist der Gedanke der Selbstbestimmung für Giffey maßgeblich – im bisherigen Transsexuellengesetz (TSG) ist davon nämlich gar nichts zu spüren. Das TSG wurde zu einer Zeit erstellt, als man noch der Meinung war, transsexuelle Menschen seien psychisch krank. Das dem nicht so ist, sieht sogar die WHO inzwischen und spricht deshalb auch von Geschlechtsinkongruenz. Das bedeutet: Man erkennt zwar bei vielen Menschen mit Geschlechtsinkongruenz medizinischen Handlungsbedarf an, aber eben deshalb, weil das im Gehirn verankerte Wissen um das eigene Geschlecht eine angeborene Variante der Geschlechtsentwicklung ist (wie ja auch immer mehr neurobiologische Studien nahelegen). Wer Giffey mit ihrem Vorschlag unterstützen will, sollte sich auch die aktuelle Petition des Bundesverbandes trans* durchlesen und mitmachen!

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